Im Dezember 2019 hatten der Alb-Donau-Kreis, der Landkreis Neu-Ulm sowie die Stadt Ulm Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro erhalten. Die Vergabe erfolgte im Rahmen eines 5G-Innovationswettbewerbes, welcher vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgeschrieben war. Gemeinsam hatten sich Stadt und Landkreise mit einem Antrag beworben, der die Frage in den Raum stellte, wie 5G im öffentlichen Bereich einen spürbaren Mehrwert für alle haben kann. Die Möglichkeiten für den Einsatz der modernen 5G-Mobilfunktechnoligie im Bereich Rettungsdienst, Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz sollten dabei untersucht werden. Das Konzept in diesem Zusammenhang ist nun ausgearbeitet und wird am 16. Juli 2020, um 18 Uhr, in einer digitalen Infoveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine Projektgruppe aus Vertretern der Blaulichtfraktionen und von fachlichen Technologieexperten hat bei ihrer Konzeptentwicklung ein ganz besonderes Augenmerk auf die lückenlose Verfügbarkeit im urbanen und ländlichen Raum gelegt. Von der überregionalen Gruppe wurden spezielle Szenarien entwickelt, die in einer nächsten Stufe des Förderprogramms vertieft und umgesetzt werden sollen. Zuvor jedoch darf die Öffentlichkeit gezielt nachfragen.

Die Bevölkerung kann ihre Fragen zum Thema „Mobilfunk 5G und Rettungswesen“ unter 5G@innovationsregion-ulm.de stellen. Diese Anfragen gehen direkt an die Projektgruppe und werden – vorausgesetzt, sie gehen bis zum 12. Juli ein – während der Infoveranstaltung vier Tage später beantwortet. Des Weiteren steht noch bis zum 24. Juli 2020 ein Online-Fragebogen zur Verfügung (https://t1p.de/k1d4), über welchen sich Bürgerinnen und Bürger mit für sie offenen Punkten an die Verantwortlichen wenden können. Auch diese Punkte werden im Anschluss mit in die weiteren Überlegungen einbezogen.

Mobil und erreichbar sein ist wichtig und kann Leben retten.

Online Dabei sein und mitreden am 16.07.2020 ab 18.00 Uhr.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Stadt Ulm.

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